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	<title>Alte Zechen</title>
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		<title>Zeche Ewald</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 21:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Herten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die stillgelegte Zeche Ewald wurde 1872 gegründet. 1876 wurde in 464 m Tiefe ein abbauwürdiges Vorkommen aufgeschlossen und 1877 wurde auf der Zeche Ewald in Herten mit der Förderung begonnen.
Um den mit der Stilllegung des Bergwerks verbundenen Verlust an Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft möglichst zeitnah auszugleichen, gründete die RAG Montan Immobilien GmbH &#8211; ehemals Montan-Grundstücksgesellschaft mbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alte-zechen.de/2010/06/27/zeche-ewald/imgp1934/" rel="attachment wp-att-36"><img src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/06/IMGP1934-150x120.jpg" alt="" title="Sonnenuntergang an der Zeche Ewald in Herten" width="150" height="120" class="alignleft size-thumbnail wp-image-36" /></a>Die stillgelegte Zeche Ewald wurde 1872 gegründet. 1876 wurde in 464 m Tiefe ein abbauwürdiges Vorkommen aufgeschlossen und 1877 wurde auf der <a href="http://lizenzfreies-bild.de/details.php?image_id=99">Zeche Ewald in Herten</a> mit der Förderung begonnen.</p>
<p>Um den mit der Stilllegung des Bergwerks verbundenen Verlust an Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft möglichst zeitnah auszugleichen, gründete die RAG Montan Immobilien GmbH &#8211; ehemals Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) &#8211; gemeinsam mit der Stadt Herten bereits 1999, während das Bergwerk noch in Betrieb war, die „Projektgemeinschaft Ewald“. Ziel war die wirtschaftliche Revitalisierung der rund 52 Hektar großen Fläche und die Schaffung von mindestens 1.000 neuen Arbeitsplätzen.<br />
Die beiden Projektpartner hatten sich bei der Folgenutzungsplanung für das Konzept „Impulsgeber Dienstleistung“ entschieden. Es sieht die Bereiche Dienstleistung, Service, Bildung, kleinteiliges und großflächiges Gewerbe inklusive eines Marktplatzes als Treffpunkt für die neu angesiedelten Unternehmer und ihrer Kunden vor. Die Neugestaltung der Fläche lehnt sich an einen Entwurf der Architekten Cino Zucchi, Martin Halfmann und Peter Köster aus dem Jahr 2002 an. Prägendes Element der Umgestaltung ist die Historische Schicht mit einigen denkmalgeschützten Zechengebäuden und den alten Schachtgerüsten, die als „Leuchttürme“ weithin sichtbar sind. Dieser Bereich ist über ein System aus Plätzen und Wegen mit der neu gestalteten Ewaldpromenade verbunden, die sich von Süd nach Nord parallel zu dem naturnah gestalteten Entwässerungskanal, dem Blauen Band &#8211; über den gesamten Standort erstreckt. Die Einbindung des Geländes in den 750 Hektar großen Landschaftspark Hoheward (vormals Landschaftspark Emscherbruch) wurde im Rahmen des Entwurfes auch berücksichtigt.</p>
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		<title>Zeche Lohberg</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 08:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dinslaken]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die Schachtanlage der Zeche Lohberg umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-31" href="http://alte-zechen.de/2010/04/11/zeche-lohberg/imgp1027/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31" title="Zeche Lohberg in Dinslaken mit Förderturm" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP1027-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Die <strong>Zeche Lohberg in Dinslaken</strong> wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die<a href="http://lizenzfreies-bild.de/search.php?search_keywords=Lohberg"> Schachtanlage der Zeche Lohberg</a> umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl.<span id="more-32"></span></div>
<div>Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979. Im Jahre1992 wird Lohberg mit dem Bergwerk Osterfeld zum Verbundbergwerk Lohberg/Osterfeld zusammengeschlossen. Im Dezember 2005 wird die Zeche Lohberg in Dinslaken trotz ergiebiger Kohleflöze geschlossen. Die vorhandenen Kohlevorräte sollen vom Schacht Hünxe aus abgebaut werden.Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand.Der Schacht 4 (Hünxe) wurde von dem Bergwerk Prosper-Haniel übernommen und ist noch als Wetterschacht aktiv.</div>
<div id="_mcePaste">Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.</div>
<p>Die Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die Schachtanlage umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl. Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979. Im Jahre1992 wird Lohberg mit dem Bergwerk Osterfeld zum Verbundbergwerk Lohberg/Osterfeld zusammengeschlossen. Im Dezember 2005 wird die Zeche Lohberg in Dinslaken trotz ergiebiger Kohleflöze geschlossen. Die vorhandenen Kohlevorräte sollen vom Schacht Hünxe aus abgebaut werden.Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand.Der Schacht 4 (Hünxe) wurde von dem Bergwerk Prosper-Haniel übernommen und ist noch als Wetterschacht aktiv.Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.</p>
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		<title>Zeche Zollern</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 07:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Förderturm]]></category>
		<category><![CDATA[Zeche Zollern]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeche Zollern in Dortmund ist ein stillgelegtes Steinkohle Bergwerk, das inzwischen zum Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann. Das Bergwerk besteht aus zwei Schachtanlagen mit Fördertürmen. Einer der Fördertürme der Zeche Zollern ist komplett für Besucher begehbar. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-22" href="http://alte-zechen.de/2010/04/11/zeche-zollern/imgp1275/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-22" title="Zeche Zollern mit Verwaltung, Förderturm und Lohnhalle" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP1275-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Die <strong>Zeche Zollern in Dortmund</strong> ist ein stillgelegtes <strong>Steinkohle Bergwerk</strong>, das inzwischen zum Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann. Das Bergwerk besteht aus zwei <strong>Schachtanlagen mit Fördertürmen</strong>. Einer der <a href="http://lizenzfreies-bild.de/search.php?search_keywords=Zollern">Fördertürme der Zeche Zollern</a> ist komplett für Besucher begehbar. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.<span id="more-21"></span></div>
<div>1899 stieß man bei einer Teufe von 139 m am Schacht 2 auf das Flöz Präsident. In der ersten Stufe wurde der Schacht bis zur 3. Sohle in 282 m Tiefe abgeteuft. In den Jahren 1921 und 1942 wurde der Schacht bis zu einer <a rel="attachment wp-att-23" href="http://alte-zechen.de/2010/04/11/zeche-zollern/imgp1239/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-23" title="Werksgelände der Zeche Zollern in Dortmund mit Maschinenhalle und Förderturm" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP1239-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Endteufe von 490 m weiter ausgebaut. Der Schacht 4 wurde im Jahr 1900 bis zur 3. Sohle abgeteuft und diente als Wetterschacht. Es erfolgte ein Durchschlag zu den Schächten Zollern 1 und 3. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde hauptsächlich von der 3. Sohle gefördert; anschließend verlagerte sich die Förderung auf die 4. Sohle (366 m Teufe). Trotz der Modernität der Anlage auf der Zeche Zollern zeigten sich Unzulänglichkeiten bei den Tagesanlagen. In der kurzen Schachthalle war kein Wagenumlauf möglich, mangelhafte Aufbereitungsanlagen für die Trennung und Aufbereitung der Kohlen. 1908 wurde unter Tage die Lokomotivförderung eingeführt. Im Jahr 1965 musste das Verbundbergwerk Germania/Zollern die Förderung zurücknehmen; der Vorstand der Dortmunder Bergbau AG beschloss, die Schachtanlage Zollern 2/4 stillzulegen und die Bergleute auf die anderen Teilanlagen zu verlegen. Die Schächte Zollern 2 und 4 wurden 1967 und 1966 verfüllt. Die Tagesanlagen blieben bis zur Übernahme durch die RAG bei der GBAG. Die Zentralschachtanlage Germania wurde bereits 1971 stillgelegt. Ursache der Stilllegung waren die ungünstigen Lagerstättenverhältnisse, die der Mechanisierung des Abbaus entgegen standen.</div>
<div id="_mcePaste">Kaum mehr vorstellbar ist heute, dass die Zeche Zollern nach der Stillegung in den 1960er Jahren zugunsten einer Schnellstraße abgerissen werden sollte. Wichtigstes Objekt im Kampf um den Erhalt war die Maschinenhalle der Zeche Zollern mit dem eindrucksvollen Jugendstilportal – heute eine Ikone der Industriekultur. Der Erhalt des Vorzeige-Baus aus Stahl und Glas 1969 rettete nicht nur die gesamte Anlage, sondern markiert gleichzeitig auch den Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland.</div>
<p>Die Zeche Zollern in Dortmund ist ein stillgelegtes Steinkohle Bergwerk, das inzwischen zum Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann. Das Bergwerk besteht aus zwei Schachtanlagen mit Fördertürmen. Einer der Fördertürme ist komplett für Besucher begehbar. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.1899 stieß man bei einer Teufe von 139 m am Schacht 2 auf das Flöz Präsident. In der ersten Stufe wurde der Schacht bis zur 3. Sohle in 282 m Tiefe abgeteuft. In den Jahren 1921 und 1942 wurde der Schacht bis zu einer Endteufe von 490 m weiter ausgebaut. Der Schacht 4 wurde im Jahr 1900 bis zur 3. Sohle abgeteuft und diente als Wetterschacht. Es erfolgte ein Durchschlag zu den Schächten Zollern 1 und 3. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde hauptsächlich von der 3. Sohle gefördert; anschließend verlagerte sich die Förderung auf die 4. Sohle (366 m Teufe). Trotz der Modernität der Anlage auf der Zeche Zollern zeigten sich Unzulänglichkeiten bei den Tagesanlagen. In der kurzen Schachthalle war kein Wagenumlauf möglich, mangelhafte Aufbereitungsanlagen für die Trennung und Aufbereitung der Kohlen. 1908 wurde unter Tage die Lokomotivförderung eingeführt. Im Jahr 1965 musste das Verbundbergwerk Germania/Zollern die Förderung zurücknehmen; der Vorstand der Dortmunder Bergbau AG beschloss, die Schachtanlage Zollern 2/4 stillzulegen und die Bergleute auf die anderen Teilanlagen zu verlegen. Die Schächte Zollern 2 und 4 wurden 1967 und 1966 verfüllt. Die Tagesanlagen blieben bis zur Übernahme durch die RAG bei der GBAG. Die Zentralschachtanlage Germania wurde bereits 1971 stillgelegt. Ursache der Stilllegung waren die ungünstigen Lagerstättenverhältnisse, die der Mechanisierung des Abbaus entgegen standen.Kaum mehr vorstellbar ist heute, dass die Zeche Zollern nach der Stillegung in den 1960er Jahren zugunsten einer Schnellstraße abgerissen werden sollte. Wichtigstes Objekt im Kampf um den Erhalt war die Maschinenhalle der Zeche Zollern mit dem eindrucksvollen Jugendstilportal – heute eine Ikone der Industriekultur. Der Erhalt des Vorzeige-Baus aus Stahl und Glas 1969 rettete nicht nur die gesamte Anlage, sondern markiert gleichzeitig auch den Beginn der Industriedenkmalpflege in Deutschland.</p>
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		<title>Schachtzeichen markiert ehemalige Zechen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 20:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Förderturm]]></category>
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		<description><![CDATA[Einst prägten Fördertürme das Bild des Ruhrgebietes. Inzwischen sind die meisten Zechen stillgelegt, fast alle Fördertürme verschwunden. Mit einer einzigartigen Aktion erinnert das Projekt Schachtzeichen im Mai 2010 an die ehemaligen Standorte der Zechen und Fördertürme. Wer in der Woche nach Pfingsten 2010 die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-18" href="http://alte-zechen.de/2010/04/08/schachtzeichen-markiert-ehemalige-zechen/schachtzeichen/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18" title="Projekt SchachtZeichen markiert ehemalige Zechen" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/SchachtZeichen-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Einst <strong>prägten Fördertürme das Bild des Ruhrgebietes</strong>. Inzwischen sind die <strong>meisten Zechen stillgelegt</strong>, fast alle Fördertürme verschwunden. Mit einer einzigartigen Aktion erinnert das <a rel="nofollow" href="http://www.schachtzeichen.de" target="_blank">Projekt Schachtzeichen</a> im Mai 2010 an die <strong>ehemaligen Standorte der Zechen und Fördertürme</strong>. Wer in der Woche nach Pfingsten 2010 die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole Ruhr besucht, wird über der Region ein imposantes Bild sehen. Bis zu 350 gelbe Ballone mit langen Fahnen schweben wie Stecknadeln bis zu 80 Meter hoch über den ehemaligen Schächten, den Wurzeln des Ruhrgebiets.<span id="more-17"></span></div>
<div id="_mcePaste">Sie machen die Veränderung und den Wandel der Metropole Ruhr sinnlich erfahrbar, verweisen auf die Orte, an denen alles begann &#8211; dort, wo die Fördertürme standen, die mehr als hundert Jahre lang das Gesicht der Städte prägten.</div>
<div id="_mcePaste">Ehemalige Zechen und Kohlebergwerke verwandeln sich vom 22. bis zum 30. Mai 2010 in kleine und große, gestaltete und wilde, allseits bekannte und noch zu entdeckende Bühnen; frei nach den kreativen Ideen und Initiativen der Menschen vor Ort: Ausstellungen zur Geschichte der Zechen und Stadtteile, Fotoschauen, Gespräche und Vorträge, die die Erinnerung an die lebhafte Geschichte und die Geschichten des Ruhrgebiets wachhalten. Feste und Zusammenkünfte werden gefeiert, Institutionen, Firmen und Städte stellen sich &#8220;unterm Ballon&#8221; vor. Es gibt Picknicks und Konzerte, Zeltlager und Sportturniere. Eine Nacht, in der die Ballone von innen heraus leuchten, gibt Anlass zur ausgelassenen Party oder zu einem ruhigen Abend vor romantischer Kulisse. So entsteht ein bunter Teppich von Veranstaltungen, die zum Anziehungspunkt für die Menschen in den Städten und Stadtteilen werden. Sie präsentieren nach außen, was die Metropole Ruhr ausmacht: eine Vielzahl von heterogenen und doch vernetzten Orten und Menschen, vereint durch die Vergangenheit ebenso wie durch eine gemeinsame Zukunft.</div>
<div id="_mcePaste">&#8220;SchachtZeichen&#8221; ist ein Angebot zum Mitmachen und ein Gemeinschaftsprojekt der Region. 41 Städte, zahlreiche Unternehmen, Vereine, Initiativen und weit über 100 Einzel-Ballonpaten sind dabei!</div>
<p>Einst prägten Fördertürme das Bild des Ruhrgebietes. Inzwischen sind die meisten Zechen stillgelegt, fast alle Fördertürme verschwunden. Mit einer einzigartigen Aktion erinnert das Projekt Schachtzeichen im Mai 2010 an die ehemaligen Standorte der Zechen und Fördertürme. Wer in der Woche nach Pfingsten 2010 die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole Ruhr besucht, wird über der Region ein imposantes Bild sehen. Bis zu 350 gelbe Ballone mit langen Fahnen schweben wie Stecknadeln bis zu 80 Meter hoch über den ehemaligen Schächten, den Wurzeln des Ruhrgebiets.<br />
Sie machen die Veränderung und den Wandel der Metropole Ruhr sinnlich erfahrbar, verweisen auf die Orte, an denen alles begann &#8211; dort, wo die Fördertürme standen, die mehr als hundert Jahre lang das Gesicht der Städte prägten.<br />
Ehemalige Zechen und Kohlebergwerke verwandeln sich vom 22. bis zum 30. Mai 2010 in kleine und große, gestaltete und wilde, allseits bekannte und noch zu entdeckende Bühnen; frei nach den kreativen Ideen und Initiativen der Menschen vor Ort: Ausstellungen zur Geschichte der Zechen und Stadtteile, Fotoschauen, Gespräche und Vorträge, die die Erinnerung an die lebhafte Geschichte und die Geschichten des Ruhrgebiets wachhalten. Feste und Zusammenkünfte werden gefeiert, Institutionen, Firmen und Städte stellen sich &#8220;unterm Ballon&#8221; vor. Es gibt Picknicks und Konzerte, Zeltlager und Sportturniere. Eine Nacht, in der die Ballone von innen heraus leuchten, gibt Anlass zur ausgelassenen Party oder zu einem ruhigen Abend vor romantischer Kulisse. So entsteht ein bunter Teppich von Veranstaltungen, die zum Anziehungspunkt für die Menschen in den Städten und Stadtteilen werden. Sie präsentieren nach außen, was die Metropole Ruhr ausmacht: eine Vielzahl von heterogenen und doch vernetzten Orten und Menschen, vereint durch die Vergangenheit ebenso wie durch eine gemeinsame Zukunft.<br />
&#8220;SchachtZeichen&#8221; ist ein Angebot zum Mitmachen und ein Gemeinschaftsprojekt der Region. 41 Städte, zahlreiche Unternehmen, Vereine, Initiativen und weit über 100 Einzel-Ballonpaten sind dabei!</p>
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		<title>Zeche Zollverein</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 17:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderturm]]></category>
		<category><![CDATA[Zeche Zollverein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-8" href="http://alte-zechen.de/2010/04/07/zeche-zollverein/img_0447/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8" title="Zeche Zollverein mit Förderturm" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0447-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Die <strong>Zeche Zollverein in Essen</strong> ist eines der am besten erhaltenen <strong>Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet</strong>. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten <strong>Kokerei Zollverein</strong> gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum <strong>Weltkulturerbe der UNESCO</strong>.</div>
<div id="_mcePaste">Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen Industriellen Franz Haniel aus, der auf der Suche nach für die Stahlerzeugung geeigneten Kokskohlevorkommen war. Bei Probebohrungen im Raum Essen wurde zufällig in geringer Tiefe ein besonders ergiebiges Kohleflöz angebohrt, welches nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein benannt wurde. 1847 gründete Franz Haniel die bergrechtliche Gewerkschaft Zeche Zollverein und verteilte den Kuxbesitz innerhalb seiner Familie.<span id="more-4"></span></div>
<div id="_mcePaste"><a rel="attachment wp-att-9" href="http://alte-zechen.de/2010/04/07/zeche-zollverein/img_0472/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-9" title="Alter Förderturm auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen" src="http://alte-zechen.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0472-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>Die Förderung der Zeche Zolllverein lag zu Spitzenzeiten annähernd 3 Millionen Tonnen jährlich. 1974 wurde der Verbund mit der benachbarten Zeche Holland durchgeführt. Schacht Holland 3/4/6 wurde als Förderstandort aufgegeben und zusammen mit einigen Schächten der Zeche Bonifacius als Seilfahrt- und Wetterschachtanlage weiterbetrieben. Ab 1980 wurde mit dem Abbau des letzten Fettkohlevorrates im Flöz Sonnenschein die Verlagerung des Abbaus nach Norden betrieben. Die südlichen und östlichen Schächte wurden nach und nach aufgegeben. Ab 1982 wurde ein Förderverbund mit der benachbarten Zeche Nordstern betrieben. Im Gegenzug erfolgte die Aufgabe des Baufeldes Holland mit dem Jahre 1983.</div>
<div id="_mcePaste">Die Förderung dieses Verbundbergwerks Nordstern-Zollverein erreichte noch einmal 3,2 Millionen Tonnen jährlich. Nach erneuten Absatzeinbrüchen für Ruhrkohle wurde allerdings in der Kohlerunde 1983 die Aufgabe des Förderstandortes Zollverein beschlossen. Ende 1986 wurden alle verbliebenen Förderanlagen von Zollverein stillgelegt. Die Kokerei wurde noch bis 1993 betrieben. Schacht 2 und 12 der Zeche Zollverein sind auch heute noch zur Entwässerung der Schachtanlagen offen.</div>
<div id="_mcePaste">Nach der Stilllegung 1986 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen der RAG, damals Ruhrkohle AG, das Gelände ab, und stellte das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz.</div>
<div id="_mcePaste">Das gesamte Gelände der Zeche Zollverein und der Kokerei Zollverein können heute besichtigt werden. Während das großräumige Gelände frei und kostenlos zugänglich ist, sind die empfehlenswerten Führungen durch die Zeche Zollverein kostenpflichtig, aber empfehlenswert.</div>
<p>Die Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen Industriellen Franz Haniel aus, der auf der Suche nach für die Stahlerzeugung geeigneten Kokskohlevorkommen war. Bei Probebohrungen im Raum Essen wurde zufällig in geringer Tiefe ein besonders ergiebiges Kohleflöz angebohrt, welches nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein benannt wurde. 1847 gründete Franz Haniel die bergrechtliche Gewerkschaft Zeche Zollverein und verteilte den Kuxbesitz innerhalb seiner Familie.<br />
Die Förderung der Zeche Zolllverein lag zu Spitzenzeiten annähernd 3 Millionen Tonnen jährlich. 1974 wurde der Verbund mit der benachbarten Zeche Holland durchgeführt. Schacht Holland 3/4/6 wurde als Förderstandort aufgegeben und zusammen mit einigen Schächten der Zeche Bonifacius als Seilfahrt- und Wetterschachtanlage weiterbetrieben. Ab 1980 wurde mit dem Abbau des letzten Fettkohlevorrates im Flöz Sonnenschein die Verlagerung des Abbaus nach Norden betrieben. Die südlichen und östlichen Schächte wurden nach und nach aufgegeben. Ab 1982 wurde ein Förderverbund mit der benachbarten Zeche Nordstern betrieben. Im Gegenzug erfolgte die Aufgabe des Baufeldes Holland mit dem Jahre 1983.Die Förderung dieses Verbundbergwerks Nordstern-Zollverein erreichte noch einmal 3,2 Millionen Tonnen jährlich. Nach erneuten Absatzeinbrüchen für Ruhrkohle wurde allerdings in der Kohlerunde 1983 die Aufgabe des Förderstandortes Zollverein beschlossen. Ende 1986 wurden alle verbliebenen Förderanlagen von Zollverein stillgelegt. Die Kokerei wurde noch bis 1993 betrieben. Schacht 2 und 12 der Zeche Zollverein sind auch heute noch zur Entwässerung der Schachtanlagen offen.Nach der Stilllegung 1986 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen der RAG, damals Ruhrkohle AG, das Gelände ab, und stellte das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz.<br />
Das gesamte Gelände der Zeche Zollverein und der Kokerei Zollverein können heute besichtigt werden. Während das großräumige Gelände frei und kostenlos zugänglich ist, sind die empfehlenswerten Führungen durch die Zeche Zollverein kostenpflichtig, aber empfehlenswert.</p>
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