Apr 11 2010

Zeche Lohberg

Die Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die Schachtanlage der Zeche Lohberg umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl.
Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979. Im Jahre1992 wird Lohberg mit dem Bergwerk Osterfeld zum Verbundbergwerk Lohberg/Osterfeld zusammengeschlossen. Im Dezember 2005 wird die Zeche Lohberg in Dinslaken trotz ergiebiger Kohleflöze geschlossen. Die vorhandenen Kohlevorräte sollen vom Schacht Hünxe aus abgebaut werden.Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand.Der Schacht 4 (Hünxe) wurde von dem Bergwerk Prosper-Haniel übernommen und ist noch als Wetterschacht aktiv.
Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.

Die Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die Schachtanlage umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl. Die höchste Jahresförderung leistete „Lohberg“ mit 3.135.415 Tonnen Kohle im Jahr 1979. Im Jahre1992 wird Lohberg mit dem Bergwerk Osterfeld zum Verbundbergwerk Lohberg/Osterfeld zusammengeschlossen. Im Dezember 2005 wird die Zeche Lohberg in Dinslaken trotz ergiebiger Kohleflöze geschlossen. Die vorhandenen Kohlevorräte sollen vom Schacht Hünxe aus abgebaut werden.Zahlreiche der mehr als 1.400 Mitarbeiter werden auf andere Zechen verteilt oder gehen in den Vorruhestand.Der Schacht 4 (Hünxe) wurde von dem Bergwerk Prosper-Haniel übernommen und ist noch als Wetterschacht aktiv.Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinenhäuser) abgebrochen.


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