Zeche Zollverein
Die Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Förderung der Zeche Zolllverein lag zu Spitzenzeiten annähernd 3 Millionen Tonnen jährlich. 1974 wurde der Verbund mit der benachbarten Zeche Holland durchgeführt. Schacht Holland 3/4/6 wurde als Förderstandort aufgegeben und zusammen mit einigen Schächten der Zeche Bonifacius als Seilfahrt- und Wetterschachtanlage weiterbetrieben. Ab 1980 wurde mit dem Abbau des letzten Fettkohlevorrates im Flöz Sonnenschein die Verlagerung des Abbaus nach Norden betrieben. Die südlichen und östlichen Schächte wurden nach und nach aufgegeben. Ab 1982 wurde ein Förderverbund mit der benachbarten Zeche Nordstern betrieben. Im Gegenzug erfolgte die Aufgabe des Baufeldes Holland mit dem Jahre 1983.Die Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen Industriellen Franz Haniel aus, der auf der Suche nach für die Stahlerzeugung geeigneten Kokskohlevorkommen war. Bei Probebohrungen im Raum Essen wurde zufällig in geringer Tiefe ein besonders ergiebiges Kohleflöz angebohrt, welches nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein benannt wurde. 1847 gründete Franz Haniel die bergrechtliche Gewerkschaft Zeche Zollverein und verteilte den Kuxbesitz innerhalb seiner Familie.
Die Förderung der Zeche Zolllverein lag zu Spitzenzeiten annähernd 3 Millionen Tonnen jährlich. 1974 wurde der Verbund mit der benachbarten Zeche Holland durchgeführt. Schacht Holland 3/4/6 wurde als Förderstandort aufgegeben und zusammen mit einigen Schächten der Zeche Bonifacius als Seilfahrt- und Wetterschachtanlage weiterbetrieben. Ab 1980 wurde mit dem Abbau des letzten Fettkohlevorrates im Flöz Sonnenschein die Verlagerung des Abbaus nach Norden betrieben. Die südlichen und östlichen Schächte wurden nach und nach aufgegeben. Ab 1982 wurde ein Förderverbund mit der benachbarten Zeche Nordstern betrieben. Im Gegenzug erfolgte die Aufgabe des Baufeldes Holland mit dem Jahre 1983.Die Förderung dieses Verbundbergwerks Nordstern-Zollverein erreichte noch einmal 3,2 Millionen Tonnen jährlich. Nach erneuten Absatzeinbrüchen für Ruhrkohle wurde allerdings in der Kohlerunde 1983 die Aufgabe des Förderstandortes Zollverein beschlossen. Ende 1986 wurden alle verbliebenen Förderanlagen von Zollverein stillgelegt. Die Kokerei wurde noch bis 1993 betrieben. Schacht 2 und 12 der Zeche Zollverein sind auch heute noch zur Entwässerung der Schachtanlagen offen.Nach der Stilllegung 1986 kaufte das Land Nordrhein-Westfalen der RAG, damals Ruhrkohle AG, das Gelände ab, und stellte das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz.
Das gesamte Gelände der Zeche Zollverein und der Kokerei Zollverein können heute besichtigt werden. Während das großräumige Gelände frei und kostenlos zugänglich ist, sind die empfehlenswerten Führungen durch die Zeche Zollverein kostenpflichtig, aber empfehlenswert.
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