Apr
11
2010

Die
Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die
Schachtanlage der Zeche Lohberg umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl.
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Apr
11
2010

Die
Zeche Zollern in Dortmund ist ein stillgelegtes
Steinkohle Bergwerk, das inzwischen zum Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann. Das Bergwerk besteht aus zwei
Schachtanlagen mit Fördertürmen. Einer der
Fördertürme der Zeche Zollern ist komplett für Besucher begehbar. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.
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Apr
08
2010

Einst
prägten Fördertürme das Bild des Ruhrgebietes. Inzwischen sind die
meisten Zechen stillgelegt, fast alle Fördertürme verschwunden. Mit einer einzigartigen Aktion erinnert das
Projekt Schachtzeichen im Mai 2010 an die
ehemaligen Standorte der Zechen und Fördertürme. Wer in der Woche nach Pfingsten 2010 die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole Ruhr besucht, wird über der Region ein imposantes Bild sehen. Bis zu 350 gelbe Ballone mit langen Fahnen schweben wie Stecknadeln bis zu 80 Meter hoch über den ehemaligen Schächten, den Wurzeln des Ruhrgebiets.
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Apr
07
2010

Die
Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen
Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten
Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum
Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen Industriellen Franz Haniel aus, der auf der Suche nach für die Stahlerzeugung geeigneten Kokskohlevorkommen war. Bei Probebohrungen im Raum Essen wurde zufällig in geringer Tiefe ein besonders ergiebiges Kohleflöz angebohrt, welches nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein benannt wurde. 1847 gründete Franz Haniel die bergrechtliche Gewerkschaft Zeche Zollverein und verteilte den Kuxbesitz innerhalb seiner Familie.
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