Jun
27
2010
Die stillgelegte Zeche Ewald wurde 1872 gegründet. 1876 wurde in 464 m Tiefe ein abbauwürdiges Vorkommen aufgeschlossen und 1877 wurde auf der Zeche Ewald in Herten mit der Förderung begonnen.
Um den mit der Stilllegung des Bergwerks verbundenen Verlust an Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft möglichst zeitnah auszugleichen, gründete die RAG Montan Immobilien GmbH – ehemals Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) – gemeinsam mit der Stadt Herten bereits 1999, während das Bergwerk noch in Betrieb war, die „Projektgemeinschaft Ewald“. Ziel war die wirtschaftliche Revitalisierung der rund 52 Hektar großen Fläche und die Schaffung von mindestens 1.000 neuen Arbeitsplätzen.
Die beiden Projektpartner hatten sich bei der Folgenutzungsplanung für das Konzept „Impulsgeber Dienstleistung“ entschieden. Es sieht die Bereiche Dienstleistung, Service, Bildung, kleinteiliges und großflächiges Gewerbe inklusive eines Marktplatzes als Treffpunkt für die neu angesiedelten Unternehmer und ihrer Kunden vor. Die Neugestaltung der Fläche lehnt sich an einen Entwurf der Architekten Cino Zucchi, Martin Halfmann und Peter Köster aus dem Jahr 2002 an. Prägendes Element der Umgestaltung ist die Historische Schicht mit einigen denkmalgeschützten Zechengebäuden und den alten Schachtgerüsten, die als „Leuchttürme“ weithin sichtbar sind. Dieser Bereich ist über ein System aus Plätzen und Wegen mit der neu gestalteten Ewaldpromenade verbunden, die sich von Süd nach Nord parallel zu dem naturnah gestalteten Entwässerungskanal, dem Blauen Band – über den gesamten Standort erstreckt. Die Einbindung des Geländes in den 750 Hektar großen Landschaftspark Hoheward (vormals Landschaftspark Emscherbruch) wurde im Rahmen des Entwurfes auch berücksichtigt.
Apr
11
2010

Die
Zeche Lohberg in Dinslaken wurde 1905 von dem Industriellen August Thyssen zur Versorgung seines dortigen Stahlwerkes gegründet. In den 1950er Jahren wird die
Schachtanlage der Zeche Lohberg umfangreich modernisiert. Schacht 2 wird komplett ersetzt. Mit Schacht 3 wird kurze Zeit später ein neuer Wetterschaft abgeteuft. Mitte der 1980er Jahre folgt Schacht Hünxe. Das Bergwerk „Lohberg“ erreichte 1958 mit 5.234 Beschäftigten die höchste Belegschaftszahl.
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Apr
11
2010

Die
Zeche Zollern in Dortmund ist ein stillgelegtes
Steinkohle Bergwerk, das inzwischen zum Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann. Das Bergwerk besteht aus zwei
Schachtanlagen mit Fördertürmen. Einer der
Fördertürme der Zeche Zollern ist komplett für Besucher begehbar. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde.
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Apr
08
2010

Einst
prägten Fördertürme das Bild des Ruhrgebietes. Inzwischen sind die
meisten Zechen stillgelegt, fast alle Fördertürme verschwunden. Mit einer einzigartigen Aktion erinnert das
Projekt Schachtzeichen im Mai 2010 an die
ehemaligen Standorte der Zechen und Fördertürme. Wer in der Woche nach Pfingsten 2010 die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole Ruhr besucht, wird über der Region ein imposantes Bild sehen. Bis zu 350 gelbe Ballone mit langen Fahnen schweben wie Stecknadeln bis zu 80 Meter hoch über den ehemaligen Schächten, den Wurzeln des Ruhrgebiets.
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Apr
07
2010

Die
Zeche Zollverein in Essen ist eines der am besten erhaltenen
Steinkohlebergwerke im Ruhrgebiet. Die Zeche war von 1847 bis 1986 aktiv und ist heute ein bekanntes Industriedenkmal.Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten
Kokerei Zollverein gehören die Standorte XII und 1/2/8 der Zeche seit 2001 zum
Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Gründung der Zeche ging von dem niederländischen Industriellen Franz Haniel aus, der auf der Suche nach für die Stahlerzeugung geeigneten Kokskohlevorkommen war. Bei Probebohrungen im Raum Essen wurde zufällig in geringer Tiefe ein besonders ergiebiges Kohleflöz angebohrt, welches nach dem 1834 gegründeten Deutschen Zollverein benannt wurde. 1847 gründete Franz Haniel die bergrechtliche Gewerkschaft Zeche Zollverein und verteilte den Kuxbesitz innerhalb seiner Familie.
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